Vorbemerkung: Diese Veranstaltung schließt die Inhalte der Einführungsveranstaltung („Einführung Ganzheitliche Unternehmensentwicklung & Mediation“ - EGUM) mit ein. Das heißt, neben dem Gesamtüberblick und einer ersten grundsätzlichen Auseinandersetzung, werden die jeweiligen Inhalte der „Ganzheitlich-Systemischen“ Arbeitsweise intensiviert und durch Übungen „untermauernd“ bearbeitet.
Die Basisausbildung ist für Teilnehmer konzipiert, die, neben zusätzlich zum Wunsch nach einem Gesamtüberblick, noch Interesse haben, von einem (externen) Unternehmensentwickler unterstützt zu werden, um einen konkreten Ganzheitlichen Prozess bei sich und in ihrem Unternehmen umzusetzen. Dies gilt insbesondere wenn Sie bereits konkrete Vorstellungen für sich skizziert haben und Ihre gewonnenen Erkenntnissen mit uns weiterentwickeln möchten.
Aus welchen Gründen auch immer: Veränderung in Gang zu setzen und zu halten benötigt interne wie externe Unterstützung und eine entsprechende Betriebskultur, die Entwicklung zulässt. Nur so lassen sich Widerstände und Bedenken überwinden, Fortschrittsgedanken und Begeisterung hervorrufen und systematisch verbinden.
Unsere Lösung für Ihre Herausforderung : Der Ganzheitliche Ansatz
Der Ganzheitliche Ansatz in der Unternehmens- und Organisationsentwicklung nimmt in der Analyse, im Konzept und in der Umsetzung immer den Gesamtbetrieb mit seinen fachlichen Herausforderungen und die Menschen, jeweils unabhängig von ihrer Rolle und Aufgabe, „in den Blick“.
Dieser „Blick“ geht ursachenorientiert vor und setzt an:
- in der Organisation ((Kommunikations-)Struktur, Abläufe, ...),
- im Bereich Finanzen beim internen und externen Rechnungswesen, dem Controlling, der (Vor-)Finanzierung bis hin zur (Nach-)Kalkulation) usw.,
- bei der strategische Marktentwicklung (Strategieentwicklung, Marketing, Vertrieb, ...) und
- im Bereich Personal(-entwicklung).
Dabei ist die Kommunikation und die Einbeziehung von externen wie internen Beteiligten von besonderer Bedeutung (so genannte ganzheitliche, systemische und mediative Entwicklerhaltung).
Zusammengefasst: Dieser Ansatz in der Ganzheitlichen Unternehmensentwicklung ist ein prozess- und ursachenorientierter wie nachhaltig wirkender Lösungsansatz. Er kann daher gegenüber rein fachspezifischen Führungsansätzen effizienter wirken. So können mit dieser Methodik die Produktivität nachhaltig gesteigert werden (Kostenersparnis von 10 bis 15 Prozent sind möglich.) Salopp formuliert: „Weniger ist Mehr“.
Weitere Infos speziell dazu hier auf unserer Internetseite unter „CognoCom Wer, Wie, Wo, ...“, „Unternehmensentwicklung Beraten und Umsetzen“ und „Mediation Kommunikation und Mehr“.
Thema, Inhalt & Ziel Der Teilnehmer hat in dieser Veranstaltung alle relevanten Themen und auch Argumentations“linien“ zum Ansatz der Ganzheitlichen Unternehmensentwicklung & Mediation erhalten. Es ermöglicht ihm mit dem Ansatz auch praktisch umzugehen, heißt konkrete Prozesse in diesem Bereich, unterstützt von einem (externen) erfahrenen Unternehmensentwickler, um zu setzen.
- Die Philosophie: Ganzheitliche Unternehmensentwicklung versus anderer Ansätze
- Die Kommunikation: Die mediative Einstellung, Haltung u. das Verhalten
- Die Mediation: Einsatz von Mediation u. Mediation als oder im System
- Die Moderation & Präsentation
- Das Konzept: Methodensystematik & Logik, Analyse, Instrument u. Technik
- Die Themen u. a. im einzelnen:
- Die Grundlage/Position: „Bestimmung Standort“- Das „liebe“ Geld: „Finanzen & Realität“ - Wo geht die Reise hin u. Wie kommen wir dorthin?: „Ziel & Strategie“ - Die ganzheitliche Verantwortung: „Verantwortung der Ergebnisse“ - Woher kommt das Geld u. wohin geht es: „Controlling & Steuerung“ - Das Wissen „lehren“: „Coaching“ - Zeit gegen Geld: „Produktivität“ - Märkte entwickeln von Innen: „Marktentwicklung" - Zielvereinbarung statt Zielvorgabe: „Personalentwicklung“ - Wie viel Leistung lohnt sich? „System Entgelt & Beteiligung“ - Die Vermeidung vom Gau: „Krisenintervention, Sanierung“ - Der Pionier: „Gründung u. Existenzfestigung“ - Der Beginn vom „Loslassen“: „Betriebs- oder Anteilsverkauf/Beteiligung“ - Der Schluss: „Unternehmensnachfolge“ - Projektskizze: Präsentation
Branche & Zielgruppe Sowohl die Seminar-, als auch die Beratungsinhalte aller unserer Geschäftsfelder
- Unternehmensentwicklung (Unternehmensberatung),
- Mediation (Kommunikation & Konfliktmanagement u.
- Die Akademie
sind bewusst zielgruppen- und branchenübergreifend ausgerichtet.
Besonders in unserer Akademie erwarten wir weder eine akademische noch eine besondere Vorausbildung. Wir heißen deshalb jeden interessierten Menschen Herzlich Willkommen, ob aus privatem oder geschäftlich motiviertem Interesse.
Unser Kundenkreis in den vergangenen 25 Jahren setzt sich zusammen aus vielen Branchen u. wechselnden Zielgruppen. Aus diesem „bunten“ Fundus haben wir sehr viel hinzu gelernt und beziehen diese Erfahrung, sowohl im Seminar, als auch in der Beratung „vor Ort“ mit ein. Ganz besonders „ertragreich“ sind deshalb unsere Veranstaltungen, in denen Fach- u./o. Führungskräfte, Selbständige ... verschiedenster Branchen zusammen kommen.
Auch in der Unternehmensberatung beziehen wir die Geschäftsleitung, die Kaufleute, die TechnikerInnen u. IngenieurInnen, die (Fach-)ArbeiterInnen, die VertriebsmitarbeiterInnen usw. mit ein. Und das nicht nur weil wir eben zielgruppenübergreifend arbeiten wollen, sondern weil das aus unserer Erfahrung auch Sinn macht.
Wir „erwarten“ Menschen, die der so genannten „Blick über den Tellerrand“ bewegt, die ihre bisherige Rolle u. Funktion überdenken, infrage stellen und neue Perspektiven entwickeln möchten. Gemeinsam mit uns, in der betrieblichen Beratung „vor Ort“ oder im Seminar, möchten wir Menschen u. Unternehmungen entwickeln und damit „Fit für die Zukunft“ machen.
Gründe für diese Orientierung u. Ausrichtung
Es stellte sich heraus, dass die meisten Unternehmen, die um Beratung anfragten, nicht ein monokausal entstandenes Thema hatten, das man mit „einfachen“ und rein fachbezogenen Ansätzen lösen konnte. Vielfach erwies es sich, dass es sich um Themenkomplexe handelte, deren Ursachen sowohl rationaler, als auch emotionaler „Natur“ waren. Hinzu kam das Thema „Kommunikation & Konfliktmanagement“. Denn häufig sind es ja gerade die Konflikte, die – unabhängig von der Wirtschaftslage – in jedem Betrieb immer Konjunktur haben.
Ausgenommen der speziellen Unternehmenskultur hat sich auch in unserer Praxis gezeigt, dass alle Betriebe den gleichen beziehungsweise ähnlichen wirtschaftlichen wie kommunikativen Herausforderungen unterliegen. Dabei spielt es keine wesentliche Rolle mehr, ob es sich um einen kommunalen, kirchlichen oder privatwirtschaftlich agierenden Betrieb handelt. In allen Organisationen arbeiten Menschen verschiedener Verantwortungsbereiche an Lösungen für den nationalen oder internationalen Markt.
Mit Empathie den Menschen gegenüber, der Einarbeitung in die spezielle Materie der Branche des Kunden hinein u. unserem Ganzheitlichen Ansatz in der Betriebswirtschaft u. Kommunikation gelingt es uns den speziellen Herausforderungen gerecht zu werden.
Wir sind überzeugt davon, dass eine rein beratungsfachausgerichtete Spezialisierung, sowohl im Thema Unternehmensberatung, als auch im Bereich der Mediation, also Kommunikation & Konfliktmanagement, sowohl „in Richtung“ einer bestimmten Zielgruppe, als auch Branche eher kontraproduktiv wirkt. Unserer Erfahrung nach hat sich dann häufig bestätigt, dass selbst die externe Unterstützung dann nicht hinreichend in der Lage ist „über den eigenen Tellerrand“ hinaus zu schauen.
Für den Auftraggeber bedeutet das „auf den 1. Blick“ in der Regel zwar eine hohe Fachkompetenz, jedoch „auf den 2. Blick“, gesamtbetriebswirtschaftlich betrachtet, eher einen geringen Nutzen für die Unternehmensentwicklung des Betriebes, die beschäftigten Führungskräfte u. MitarbeiterInnen hat.
Der Zeit- u. Kostenaufwand ist infolge dessen sehr hoch u. deshalb eher ineffizient. Es kommt häufig bei den so genannten Fachberatungen eher nicht zu einer Umsetzung in den Betrieb u. in die Strukturen hinein. Man sagt auch dazu „es wird nicht gelebt“, denn die verbindenden „Weichen“ werden nicht gelegt. Diese können auch nicht gelegt werden, denn das geben die meisten der Fachberatungsansätze, z. B. Controlling, Personalentwicklung, Vertrieb, Recht, Steuern etc., auch nicht her.
Ein Beispiel
Der Wunsch des Kunden ist die strukturelle Neuausrichtung des Betriebes, da sich die Rahmenbedingungen des Marktes auffällig verändert haben.
In dieser Situation wird nicht nur das Thema
- der Struktur, also die Aufbauorganisation (Führungs- u. Verantwortungssystem), sondern mindestens auch die Bereiche
- der Ablauforganisation (Pragmatik der Aufbaustruktur),
- der Kommunikationsstrukturen (Logik Struktur = Logik der formalen Kommunikation),
- des Rechnungswesens & Controllings (ist das Abbild der Struktur „in Zahlen“) und
- die Strateg. Marktentwicklung (Strategieentwicklung, Vertrieb, Marketing,...)
angesprochen. Zudem wird auch das Thema Personal(-entwicklung) tangiert.
Hier werden also mehrere (Fach-)Beratungsbereiche zu bearbeiten sein.
Der Betriebsinhaber, die Gesellschafter können nun für alle Bereiche Spezialisten „einkaufen“. Das kostet viel Zeit, Geld u. Nerven.
Der zusätzliche Koordinierungsaufwand ist enorm. Für jedes Managementproblem also eine separate Lösung. So ist die übliche Vorgehensweise, führt aus unserer Erfahrung aber häufig zu fehlerhaften, auch kurzlebigen Entscheidungen, da die Ursachen und auch die Konsequenzen insgesamt dabei eher „unter den Tisch fallen“, nicht berücksichtigt werden.
Aus dieser „Not“ heraus und das vor vielen Jahren erkannt hat CognoCom seinen ganzheitlich-betriebswirtschaftlichen Ansatz methodisch-systematisch ent- u. immer weiter entwickelt und mit dem Thema Kommunikation (Mediation = Kommunikation & Konfliktmanagement) gekoppelt.
Wir sind also Spezialisten für den Ganzheitlichen Ansatz u. lehnen deshalb u. aus gutem Grunde ein rein fachressortorientiertes Vorgehen ab, gleichwohl wir Kompetenzen z. B. aus Recht, Steuern, EDV etc. einbeziehen.
Lehrgangsaufbau Das Seminar umfasst zehn Tage und ist in vier Blöcke unterteilt, die jeweils 2 ½ Tage umfassen. Der zeitliche Abstand zwischen den vier Blöcken wird cirka einen bis zwei Monate betragen. Und zwar auch deshalb, weil die Thematik dieses unseres Erachtens erfordert.
Und, bei dieser Veranstaltung wird empfohlen zwischen den vier Blöcken eine so genannte Peergruppe zu bilden, die sich ein- bis gegebenenfalls zweimal zwischen den Blöcken verabredet. Die Gruppengröße sollte mindestens drei, maximal fünf Personen umfassen. Am Ende des zweiten Tages und ersten Blocks sollten sich die Gruppen gefunden haben. Auf Wunsch kann zeitweise ein Coach hinzukommen, alternativ des individuelle angebotenen Gesprächstermins während des Seminarblocks.
Es ist Bestandteil der Basisausbildung, dass eine Projektskizze bereits vorhanden ist oder während des Verlaufs entwickelt wird. Die Skizze ist ebenso Inhalt der Peergroups. Zum Ende der Veranstaltung werden die Projektskizzen präsentiert und reflektiert.
Supervisor & Leitung Ralf Dorgeloh Unternehmensentwickler, Zertifizierter (Wirtschafts-)Mediator, Lehrtrainer Soziales Management & Kooperationspartner
Anzahl der Teilnehmer Die Veranstaltungen sind grundsätzlich für cirka acht bis zehn und maximal für 16 TeilnehmerInnen ausgelegt. Bei acht bis zehn TeilnehmerInnen ist ein(e) TrainerIn, bei wesentlich mehr als zehn sind ggf. zwei TrainerInnen vorgesehen. In jedem Seminar gibt es eine Ergebnisverantwortliche Leitung, grundsätzlich die Lehrgangsleitung, damit die Qualität, der Prozess und die Kontinuität gewährleistet sind.
Ergebnis Nach dem erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs erhalten die Teilnehmer/Innen das Zertifikat. Sollten die individuellen Voraussetzungen passen, kann auf Wunsch diese Veranstaltung auch zur Prüfung u. Anerkennung beim BMWA e. V. vorgelegt werden.
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