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Zertifizierungsausbildung „Ganzheitliche(r) UnternehmensentwicklerIn & Mediation“ (ZGUM)

Seminar-CodeZGUM

Seminardauer20 Tage
8 Blöcke zu je 2 ½ Tagen

Seminarinvestition 8.220,00 inkl. MwSt.,
exkl. Übernachtung und Versorgung außerhalb des Seminars.
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FörderungFörderung z.B. über Bildungsscheck möglich.
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2012 Termine ZGUM-2012.1
23.02. bis 25.02.2012
29.03. bis 31.03.2012
03.05. bis 05.05.2012
14.06. bis 16.06.2012
19.07. bis 21.07.2012
23.08. bis 25.08.2012
27.09. bis 29.09.2012
08.11. bis 10.11.2012

DownloadDie kompletten Seminarunterlagen inkl. Termine und Anmeldung als PDF-Download.

PDF-Datei herunterladen Seminar ZGUM

InformationenC o g n o C o m

Martinstraße 42
40223 Düsseldorf-Unterbilk

Telefon: +49 (0)211 15928365
Telefax: +49 (0)211 15928362

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Vorbemerkung
Aus welchen Gründen auch immer: Veränderungen in Gang zu setzen und zu halten benötigen interner wie externer Unterstützung und eine entsprechende Betriebskultur, die Entwicklung zulässt. Widerstände, Bedenken, Fortschrittsgedanken u. Begeisterung können dann systematisch „bearbeitet“ werden und in ein größtmöglichstes Maß verbunden werden.

Der Ganzheitliche Ansatz in der Unternehmens- u. Organisationsentwicklung nimmt, sowohl in der Analyse, im Konzept und in der Umsetzung, immer den Gesamtbetrieb mit seinen fachlichen Herausforderungen u. die Menschen, unabhängig ihrer Rolle u. Aufgabe „in den Blick“.

Dieser „Blick“ geht ursachenorientiert vor. Und zwar

  • in die Organisation ((Kommunikations-)Struktur, Abläufe, ...),
  • in den Bereich Finanzen, vom internen u. externen Rechnungswesen, das Controlling, die (Vor-)Finanzierung bis hin zur (Nach-)Kalkulation) usw.,
  • in das Thema Strategische Marktentwicklung (Strategieentwicklung, Marketing, Vertrieb, ...) und
  • in den Bereich Personal(-entwicklung).

Dabei ist ihm die Kommunikation und Einbeziehung, sowohl externer wie interner Beteiligten von besonderer Bedeutung (die so genannte ganzheitliche, systemische u. mediative Entwicklerhaltung).

Zusammengefasst: Dieser Ansatz in der Ganzheitlichen Unternehmensentwicklung ist ein prozess- u. ursachenorientierter wie nachhaltig wirkender Lösungsansatz und steht im Gegensatz zu eher rein fachspezifischen Führungsansätzen. Insofern ist dieser Ansatz besonders effizient in seiner Methodik und erhöht damit die Produktivität (Kostenersparnis von 10 bis 15 Prozent) insgesamt, salopp formuliert „Weniger ist Mehr“.

Weitere Infos dazu auf unserer Internetseite unter „CognoCom - Wer, Wie, Wo, ...“, „Unternehmensentwicklung - Beraten u. Umsetzen“ und „Mediation - Kommunikation u. Mehr“.

Die Komplett-Ausbildung schließt die Inhalte der Einführungsveranstaltung (EGUM) und der Basisausbildung (BGUM) ein. Das bedeutet, dass in der Zertifizierungsausbildung, die eine praxisbezogene Projektarbeit von Beginn an miteinschließt, die TeilnehmerInnen alle grundlegenden und wesentlichen Fähig- und Fertigkeiten erhalten als Ganzheitlicher Unternehmensentwickler (UnternehmensberaterIn) tätig zu sein. Sie können Veränderungsprozesse erkennen, einleiten und selbstständig-umsetzend begleiten. Die Komplettausbildung hat einen hohen und praxisbezogenen Übungs- und Reflexionsanteil.

Neben den insgesamt 20 Tagen (unterteilt in acht Blöcke zu je 2,5 Tagen) werden zwei so genannte Projekttage für die sich gebildeten Lern- und Projektgruppen („Peergroups“) angeboten (Pflichtprogramm). Das individuelle Projektcoaching für die Peergruppen findet nach dem dritten und sechsten Block statt. Die Terminierung erfolgt individuell nach Bedarf und Abstimmung mit der Gruppe. Die Entwicklung der Projektarbeit beginnt mit Beginn der Ausbildung.

Der zeitliche Abstand zwischen den acht Blöcken wird cirka einen bis zwei Monate betragen. Empfohlen wird, entsprechend der Teilnehmeranzahl, Peergruppen zu bilden, die sich ein- bis gegebenenfalls zweimal zwischen den Blöcken treffen. Die Gruppengröße sollte mindestens drei, maximal fünf Personen umfassen. Zum Beginn des zweiten Tages und ersten Blocks sollten sich die Gruppen gefunden haben.

 

Thema, Inhalt & Ziel
Der Teilnehmer hat in dieser Veranstaltung alle relevanten Themen und auch Argumentations“linien“ zum Ansatz der Ganzheitlichen Unternehmensentwicklung & Mediation erhalten. Es ermöglicht ihm mit dem Ansatz auch praktisch umzugehen, heißt konkrete Prozesse in diesem Bereich selbständig um zu setzen.

  • Die Philosophie: Ganzheitliche Unternehmensentwicklung versus anderer Ansätze
  • Die Kommunikation: Die mediative Einstellung, Haltung u. das Verhalten
  • Das Konzept: Methodensystematik & Logik, Analyse, Instrument u. Technik
  • Die Mediation: Einsatz von Mediation u. Mediation als oder im System
  • Die Moderation & Präsentation
  • Die Themen u. a. im einzelnen:
    - Die Grundlage/Position: „Bestimmung Standort“
    - Das „liebe“ Geld: „Finanzen & Realität“
    - Wo geht die Reise hin u. Wie kommen wir dorthin?: „Ziel & Strategie“
    - Die ganzheitliche Verantwortung: „Verantwortung der Ergebnisse“
    - Woher kommt das Geld u. wohin geht es: „Controlling & Steuerung“
    - Das Wissen „lehren“: „Coaching“
    - Zeit gegen Geld: „Produktivität“
    - Märkte entwickeln von Innen: „Marktentwicklung"
    - Zielvereinbarung statt Zielvorgabe: „Personalentwicklung“
    - Wie viel Leistung lohnt sich? „System Entgelt & Beteiligung“
    - Die Vermeidung vom Gau: „Krisenintervention, Sanierung“
    - Der Pionier: „Gründung u. Existenzfestigung“
    - Der Beginn vom „Loslassen“: „Betriebs- oder Anteilsverkauf/Beteiligung“
    - Der Schluss: „Unternehmens(erb)nachfolge“
  • Die Projektarbeit: Präsentation und Reflexion

 

Branche & Zielgruppe
Sowohl die Seminar-, als auch die Beratungsinhalte aller unserer Geschäftsfelder

  • Unternehmensentwicklung (Unternehmensberatung),
  • Mediation (Kommunikation & Konfliktmanagement u.
  • Die Akademie

sind bewusst zielgruppen- und branchenübergreifend ausgerichtet.

Besonders in unserer Akademie erwarten wir weder eine akademische noch eine besondere Vorausbildung. Wir heißen deshalb jeden interessierten Menschen Herzlich Willkommen, ob aus privatem oder geschäftlich motiviertem Interesse.

Unser Kundenkreis in den vergangenen 25 Jahren setzt sich zusammen aus vielen Branchen u. wechselnden Zielgruppen. Aus diesem „bunten“ Fundus haben wir sehr viel hinzu gelernt und beziehen diese Erfahrung, sowohl im Seminar, als auch in der Beratung „vor Ort“ mit ein. Ganz besonders „ertragreich“ sind deshalb unsere Veranstaltungen, in denen Fach- u./o. Führungskräfte, Selbständige ... verschiedenster Branchen zusammen kommen.

Auch in der Unternehmensberatung beziehen wir die Geschäftsleitung, die Kaufleute, die TechnikerInnen u. IngenieurInnen, die (Fach-)ArbeiterInnen, die VertriebsmitarbeiterInnen usw. mit ein. Und das nicht nur weil wir eben zielgruppenübergreifend arbeiten wollen, sondern weil das aus unserer Erfahrung auch Sinn macht.

Wir „erwarten“ Menschen, die der so genannten „Blick über den Tellerrand“ bewegt, die ihre bisherige Rolle u. Funktion überdenken, infrage stellen und neue Perspektiven entwickeln möchten. Gemeinsam mit uns, in der betrieblichen Beratung „vor Ort“ oder im Seminar, möchten wir Menschen u. Unternehmungen entwickeln und damit „Fit für die Zukunft“ machen.

Gründe für diese Orientierung u. Ausrichtung

Es stellte sich heraus, dass die meisten Unternehmen, die um Beratung anfragten, nicht ein monokausal entstandenes Thema hatten, das man mit „einfachen“ und rein fachbezogenen Ansätzen lösen konnte. Vielfach erwies es sich, dass es sich um Themenkomplexe handelte, deren Ursachen sowohl rationaler, als auch emotionaler „Natur“ waren. Hinzu kam das Thema „Kommunikation & Konfliktmanagement“. Denn häufig sind es ja gerade die Konflikte, die – unabhängig von der Wirtschaftslage – in jedem Betrieb immer Konjunktur haben.

Ausgenommen der speziellen Unternehmenskultur hat sich auch in unserer Praxis gezeigt, dass alle Betriebe den gleichen beziehungsweise ähnlichen wirtschaftlichen wie kommunikativen Herausforderungen unterliegen. Dabei spielt es keine wesentliche Rolle mehr, ob es sich um einen kommunalen, kirchlichen oder privatwirtschaftlich agierenden Betrieb handelt. In allen Organisationen arbeiten Menschen verschiedener Verantwortungsbereiche an Lösungen für den nationalen oder internationalen Markt.

Mit Empathie den Menschen gegenüber, der Einarbeitung in die spezielle Materie der Branche des Kunden hinein u. unserem Ganzheitlichen Ansatz in der Betriebswirtschaft u. Kommunikation gelingt es uns den speziellen Herausforderungen gerecht zu werden.

Wir sind überzeugt davon, dass eine rein beratungsfachausgerichtete Spezialisierung, sowohl im Thema Unternehmensberatung, als auch im Bereich der Mediation, also Kommunikation & Konfliktmanagement, sowohl „in Richtung“ einer bestimmten Zielgruppe, als auch Branche eher kontraproduktiv wirkt. Unserer Erfahrung nach hat sich dann häufig bestätigt, dass selbst die externe Unterstützung dann nicht hinreichend in der Lage ist „über den eigenen Tellerrand“ hinaus zu schauen.

Für den Auftraggeber bedeutet das „auf den 1. Blick“ in der Regel zwar eine hohe Fachkompetenz, jedoch „auf den 2. Blick“, gesamtbetriebswirtschaftlich betrachtet, eher einen geringen Nutzen für die Unternehmensentwicklung des Betriebes, die beschäftigten Führungskräfte u. MitarbeiterInnen hat.

Der Zeit- u. Kostenaufwand ist infolge dessen sehr hoch u. deshalb eher ineffizient. Es kommt häufig bei den so genannten Fachberatungen eher nicht zu einer Umsetzung in den Betrieb u. in die Strukturen hinein. Man sagt auch dazu „es wird nicht gelebt“, denn die verbindenden „Weichen“ werden nicht gelegt. Diese können auch nicht gelegt werden, denn das geben die meisten der Fachberatungsansätze, z. B. Controlling, Personalentwicklung, Vertrieb, Recht, Steuern etc., auch nicht her.

Ein Beispiel

Der Wunsch des Kunden ist die strukturelle Neuausrichtung des Betriebes, da sich die Rahmenbedingungen des Marktes auffällig verändert haben.

In dieser Situation wird nicht nur das Thema

  • der Struktur, also die Aufbauorganisation (Führungs- u. Verantwortungssystem), sondern mindestens auch die Bereiche
  • der Ablauforganisation (Pragmatik der Aufbaustruktur),
  • der Kommunikationsstrukturen (Logik Struktur = Logik der formalen Kommunikation),
  • des Rechnungswesens & Controllings (ist das Abbild der Struktur „in Zahlen“) und
  • die Strateg. Marktentwicklung (Strategieentwicklung, Vertrieb, Marketing,...)

angesprochen. Zudem wird auch das Thema Personal(-entwicklung) tangiert.

Hier werden also mehrere (Fach-)Beratungsbereiche zu bearbeiten sein.

Der Betriebsinhaber, die Gesellschafter können nun für alle Bereiche Spezialisten „einkaufen“. Das kostet viel Zeit, Geld u. Nerven.

Der zusätzliche Koordinierungsaufwand ist enorm. Für jedes Managementproblem also eine separate Lösung. So ist die übliche Vorgehensweise, führt aus unserer Erfahrung aber häufig zu fehlerhaften, auch kurzlebigen Entscheidungen, da die Ursachen und auch die Konsequenzen insgesamt dabei eher „unter den Tisch fallen“, nicht berücksichtigt werden.

Aus dieser „Not“ heraus und das vor vielen Jahren erkannt hat CognoCom seinen ganzheitlich-betriebswirtschaftlichen Ansatz methodisch-systematisch ent- u. immer weiter entwickelt und mit dem Thema Kommunikation (Mediation = Kommunikation & Konfliktmanagement) gekoppelt.

Wir sind also Spezialisten für den Ganzheitlichen Ansatz u. lehnen deshalb u. aus gutem Grunde ein rein fachressortorientiertes Vorgehen ab, gleichwohl wir Kompetenzen z. B. aus Recht, Steuern, EDV etc. einbeziehen.

 

Lehrgangsaufbau
Das Seminar umfasst 20 Tage zuzüglich zweier Projektcoachingtage (siehe weiter Unten) und ist in acht Blöcken unterteilt, die jeweils 2 ½ Tage umfassen. Der zeitliche Abstand zwischen den acht Blöcken wird cirka einen bis zwei Monate betragen. Und zwar auch deshalb, weil die Thematik dieses unseres Erachtens erfordert.

Und, auch bei dieser Veranstaltung wird zwischen den acht Blöcken eine so genannte Peergruppe verpflichtend gebildet, die sich zwischen den Blöcken verabredet. Die Gruppengröße sollte mindestens drei, maximal fünf Personen umfassen. Zum Beginn des zweiten Tages und ersten Blocks sollten sich die Gruppen gefunden haben. Auf Wunsch kann zeitweise ein Coach hinzukommen, mindestens jedoch zwei Mal für das Coaching der Projektierung (nach dem dritten u. sechsten Block).

 

Supervisor & Leitung
Ralf Dorgeloh
Unternehmensentwickler, Zertifizierter (Wirtschafts-)Mediator, Lehrtrainer Soziales Management & Kooperationspartner

 

Anzahl der Teilnehmer
Die Veranstaltungen sind grundsätzlich für cirka acht bis zehn und maximal für 16 TeilnehmerInnen ausgelegt. Bei acht bis zehn TeilnehmerInnen ist ein(e) TrainerIn, bei wesentlich mehr als zehn sind ggf. zwei TrainerInnen vorgesehen. In jedem Seminar gibt es eine Ergebnisverantwortliche Leitung, grundsätzlich die Lehrgangsleitung, damit die Qualität, der Prozess und die Kontinuität gewährleistet sind.

 

Ergebnis
Nach dem erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs erhalten die Teilnehmer/Innen das Zertifikat. Sollten die individuellen Voraussetzungen passen, kann auf Wunsch diese Veranstaltung auch zur Prüfung u. Anerkennung beim BMWA e. V. vorgelegt werden.

CognoCom -Akkreditierungen